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Als Schlager (englisch: Hit = Schlag) werden allgemein leicht eingängige instrumentalbegleitete Gesangsstücke der Popularmusik mit oft deutschsprachigen, weniger anspruchsvollen, oftmals auch sentimentalen Texten bezeichnet. Ausgehend von populären Operettenmelodien machte sich seit den 1920er Jahren der Einfluss von jazzigen Rhythmen und Harmonien und seit den 1960er Jahren der Popmusik bemerkbar.

Seit den 1950er Jahren wird Schlager „als schwer zu umgrenzender Begriff in der neueren Unterhaltungsmusik“ sowie „als Kurzform für leicht eingängige Tanz- und Unterhaltungsmusik“ beschrieben.[1] Microsoft Encarta definierte 2003 Schlager als „einerseits kommerziell erfolgreiches Musikstück, andererseits als eine Gattung der Unterhaltungsmusik“. Kennzeichnend seien „einfachste musikalische Strukturen und triviale Texte, die an das Harmonie- und Glücksverlangen des Zuhörers appellieren“. Dabei seien „die Grenzen zur Popmusik und volkstümlichen Musik fließend“.[2]

Die fließenden Übergänge zwischen Schlager und Deutsch-Pop sind vor allem seit Mai 2013 wieder enger ineinander verwoben. Durch den Sieg von Beatrice Egli bei der aktuellen DSDS Staffel, gab es ein deutliches Signal für die Musikindustrie: Schlager ist nicht mehr "nur" erfolgreich sondern auch wieder "in".

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